Jahresthema

»Niemand weiß, wie lang, er es hat,

was er ruhig besitzet […]«

GOETHE: HERMANN UND DOROTHEA, 1797


PROGRAMM 2021

Sa/So | 19./20. September| zweitägig

Exkursion nach Wilfingen ins Ernst-Jünger-Haus

Programm

 

13.00 Uhr Abfahrt in Fahrgemeinschaften vom Parkplatz St. Christia

14.30 Uhr Führung durch das Ernst-Jünger-Haus

Anschließend: Ernst-Jünger-Grab auf dem Friedhof

Geselliger Ausklang im „Gasthof Löwen“

Heimfahrt gegen 18.00 Uh

 

Anmeldeschluss Montag, 6. Sept.

 


Do | 21. Oktober 2021 | 20.00 Uhr | Kornhaus Saal | Lesung

Elisabeth Binder: »Im Prinzip Liebe«.

„In tausend Formen magst du dich verstecken, Doch, Allerliebste, gleich erkenn ich dich…“ Im Sommer 1815 verbrachte Goethe glückliche Wochen der Nähe und Neigung zur 35 Jahre jüngeren Marianne von Willemer. In ihrem liebevollen Austausch ließen sich beide von dem persischen Dichter Hafis zu einem poetischen Versteckspiel inspirieren, das Eingang fand in Goethes West-Östlichen Divan, der im Jahr 1819 erschien. Elisabeth Binder, Autorin mehrerer Romane und Essays, spürt in ihrem Buch der späten Liebesgeschichte Goethes nach und gewährt erhellende Einblicke in die Entstehung und Gedankenwelt des West-Östlichen Divan. – In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei

MARIANNE VON WILLEMER,
GEMÄLDE VON JOHAN JACOB DE LOSE, 1809


Fr | 19. November 2021 | Stadtbücherei Lesecafe | 19.30 Uhr

Heinrich Heine: Reisebilder

Lesemarathon

Den Verfassern der damals modischen Reisebeschreibungen, die in der Nachfolge der Italienischen Reise entstanden, warf Heinrich Heine eitle Subjektivität vor, »während Göthe mit seinem klaren Griechenauge alles sieht, das Dunkle und das Helle, nirgends die Dinge mit seiner Gemütsstimmung koloriert, und uns Land und Menschen schildert, in den wahren Umrissen und wahren Farben, womit sie Gott umkleidet.« 1824 begab sich Heine selbst auf Reisen: zu Fuß durch den Harz bis nach Weimar, und von dort über Kassel zurück nach Göttingen. In den Reisebildern, deren erster Teil Die Harzreise 1826 erschien, befreit er sich zwar vom klassischen Blick Goethes, beschreibt aber mit nicht minder klarem Auge und messerscharfer Feder die Zustände seiner Zeit.

HEINRICH HEINE
GEMÄLDE VON MORITZ DANIEL OPPENHEIM, 1831

Eintritt Vortrag:
für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft frei | Nichtmitglieder 5 €

Unkostenbeitrag Exkursion:
für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft 5 € | Nichtmitglieder 10 €